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Die deutschen Impfexperten der Ständigen Impfkommission am Robert-Koch Institut (STIKO) empfehlen die Zeckenschutzimpfung für alle Personen - unabhängig vom Alter -, die in den Risikogebieten leben oder dorthin reisen und dort der Gefahr von Zeckenstichen ausgesetzt sind. Auch der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte unterstützt die Impfung gemäß dieser öffentlichen Impfempfehlung.
Auch wenn die Schwere des Krankheitsverlaufs einer FSME-Erkrankung mit dem Alter ansteigend ist, können auch bei Kindern schwere Verläufe durchaus vorkommen und bleibende neurologische Schäden auftreten. Die Impfung stellt den wirksamsten Schutz für Kinder vor einer FSME-Erkrankung dar. Ein internationales Expertengremium hat sich daher klar für die Zeckenschutzimpfung bei Kindern ausgesprochen: „Kinder haben Anspruch auf optimale Versorgung. Daher ist es die moralische Pflicht der Eltern und Pflegeverantwortlichen ..., Kindern die Möglichkeit zu bieten und sicher zu stellen, dass sie empfohlene und notwendige Medikamente und Impfungen erhalten. Bei Kindern, die in Risikogebieten leben oder dorthin reisen, gehört die Impfung gegen FSME dazu." (Wiener Medizinische Wochenschrift (2004) 154: 9-10)
Durch die vorbeugende FSME-Impfung lassen sich die Erkrankungen und die damit verbundenen Beeinträchtigungen der Kinder vermeiden. Daher ist für Österreich (Risikogebiete sehen Sie hier) die FSME-Impfung für alle Kinder nach dem ersten Lebensjahr ausdrücklich empfohlen. Durch flächendeckende Impfprogramme treten FSME-Erkrankungen in der Altersgruppe von 0-6 Jahren in Österreich nur noch selten auf. (päd 10/2004: 363-364)
FSME-Impfstoffe gibt es sowohl für Erwachsene als auch für Kinder, um den spezifischen Anforderungen der entsprechenden Altersgruppe gerecht zu werden. Generell sollen Impfstoffe eine hohe Immunogenität mit guter Verträglichkeit vereinen. Klinische Studien haben gezeigt, dass Kinder bis 12 Jahre im Vergleich zu Erwachsenen schon mit der halben Antigendosis einen sehr guten Impfschutz entwickeln. Gleichzeitig sind die Kinderimpfstoffe durch diese Halbierung der Antigendosis noch besser verträglich.
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