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Sowohl für Bewohner der Endemiegebiete als auch für Urlauber besteht das Risiko einer FSME-Infektion. In den letzten Jahren ist die Anzahl der ausgewiesenen Risikogebiete wie auch die Anzahl der Infektionen in Deutschland kontinuierlich angestiegen. Zwar ist die Erkrankung an FSME seit 2001 meldepflichtig, jedoch kann aufgrund der grippeähnlichen, oft unspezifischen Symptomatik zusätzlich eine hohe Dunkelziffer von Erkrankungen angenommen werden.
Aufgrund des relativ hohen Erkrankungsrisikos in offiziell anerkannten Risikogebieten empfiehlt die Ständige Impfkommission (STIKO) am RKI die Impfung als präventive Maßnahme für alle zeckenexponierten Personen. Fast alle Krankenkassen übernehmen die Kosten für die Impfung bei Reisen oder Aufenthalten in den deutschen Risikogebieten. Bitte fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
Bitte beachten Sie, dass auch außerhalb der offiziellen Risikogebiete zahlreiche autochthone FSME-Fälle auftreten, d.h. Infektionen, die nachweislich in diesen Regionen erfolgten. Diese Regionen sind in den Karten gesondert ausgewiesen.
Durch Verschleppung von infizierten Zecken (z.B. durch Vögel, Rehwild) kann das Virus auch in Regionen eingeführt werden, die bisher als virusfrei galten, so dass auch außerhalb der offiziell ausgewiesenen Gebiete eine Infektionsgefahr bestehen kann. FSME Impfungen bei Aufenthalten oder Reisen in nicht offiziell vom RKI als Risikogebiete anerkannte Regionen werden nicht von den öffentlichen Krankenkassen übernommen.
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